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Burghaldenschloss

Einst vor langer Zeit und heute kaum vorstellbar thronte hier eine gigantische und wehrhafte Festungsanlagen auf dem Schlossberg und kein einziger Baum weit und breit, denn Bäume und Büsche hätten das freie Schussfeld nur gestört. Bereits aus dem 11. Jahrhundert gibt es Belege dafür, dass sich Herrscher die Hochlage zu Nutzen machten, um das Breisgau gut zu kontrollieren und die Stadt zu bewachen. Wahrscheinlich diente der Berg, dessen Ausläufe direkt in der Innenstadt münden, auch bereits lange zuvor, in den Zeiten der alten Römer, militärischen Zwecken (lesen Sie auch hier).

Die historischen Belege zeugen von den Anfängen des Burghaldenschloss durch den Zähringer Herzog Bertold II im Jahre 1091. Der Herzog des schwäbischen Fürstengeschlechts errichtete das Schloss zunächst unter dem Namen Castrum de Friburch. Aber die Freiburger Bürger legten das Schloss ihrer Stadtherren gleich zweimal im 13. und 14 Jahrhundert in Trümmern. 1668 ließ Kaiser Leopold I., die Leopoldsburg an jenem Ort errichten, um es als Bollwerk gegen die Franzosen zu nutzen. Jedoch wurde die Leopoldsburg von den Franzosen erobert und eingenommen. Ab 1677 wurde der Schlossberg zu einer gigantischen Festung durch den regional bekannten Festungsbaumeister Sébastien le Prestre Marquis de Vauban. Doch auch wie alle Vorgängerbauten wurden alles nahezu dem Erdboden gleichgemacht. Heute zeugen nur Ruinen der barocken Gemäuer, der 1900 erbaute Bismarckturm sowie der Kanonenplatz von einer bewegenden Geschichte und das Landschaftsschutzgebiet dient als stadtnahes Erholungsgebiet.
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